Videokampagne

Videokampagne

In Video von Christian Arns0 Comments

Du versuchst es mit einer Videokampagne? Egal ob auf Youtube, für Unternehmen oder Produkte. Ohne die richtige Aufbereitung, werden deine Videos keine große Reichweite erreichen. Da ein Video ein hervorragendes Mittel zur viralen Verbreitung ist, solltest du dies auch nutzen. Mit der folgenden Liste, werde ich die wichtigen Schritte auflisten, die dafür nötig sind, ein Video so zu präsentieren, dass die richtige Zielgruppe angesprochen wird.

Zielgruppe

Bevor du eine Videokampagne startest, solltest du dir deine Zielgruppe genau definieren. Dabei musst du so detailliert arbeiten, wie nur möglich. Diese Informationen werden nicht nach Außen öffentlich preisgegeben, sondern dienen nur zur Überprüfung für dich und dein Team. So kannst du bei jedem weiteren Schritte genau sehen, ob dieser passend ist oder ob ein anderer Weg eingeschlagen werden muss.

  • Alter
  • Geschlecht
  • Beruf
  • Interessen
  • Geografische Lage

Das richtige Format

Die Qualität einer Videokampagne hat nicht nur mit der Auflösung der Kamera zutun, sondern auch mit dem Format. Es gibt verschiedene Genres bei Videoplattformen, die du wählen kannst. Dabei solltest du dir eine aussuchen, die perfekt zu dir passt. Klar, Katzenvideos & Pranks erreichen einen hohe Klickrate, aber ist es wirklich das was du produzieren willst?

Mitlerweile gibt es viele Möglichkeiten ein Video zu produzieren. Viele der Youtuber haben mit Kameras im Wert von 100€ angefangen und haben sich hochgearbeitet. Vorerst gilt es also nicht eine 4K Auflösung auf Krampf zu produzieren, sondern um ein authentisches Auftreten von den Darstellern oder dem Format.

Plattform

Gerade selbstständige Videomacher, versuchen sich in den meisten Fällen auf Youtube. Grund dafür ist oft die erhoffte Reichweite. Aber um sich erstmal einen Namen zu machen und genügen Abonnenten zu generieren, brauch seine Zeit. Ist es deshalb immer clever, sich bei nur einer Plattform zu probieren? Oder machen auch andere Plattformen Sinn?

Auch wenn Ben Brown auf Youtube erfolgreich geworden ist, versucht er sich mit seiner Videokampagne „Mission Selfie“ auf Vimeo. Ob du dich also auf Youtube, VimeoMyvideo oder Dailymotion versuchst ist egal. Es geht lediglich um einen authentischen Auftritt. Trotz Allem ist Youtube mit Google im Rücken, die größte Videoplattform der Welt. Deshalb empfiehlt es sich dort anzufangen. Aber man sollte andere Plattformen trotzdem in Erwägung ziehen, wenn sein eigenes Format besser dazu passt.

Produktion

Nachdem du dich entschieden hast welche Art von Videos du produzieren möchtest, geht es an die Produktion. Schreibe erste Skripte, mache dir Skizzen, wie dein Format aussieht oder entscheide dich für eine spontane Produktion. Egal ob du Videos für Unternehmen oder für dich selbst produzierst, du brauchst einen grünen Faden, an dem du dich orientieren kannst!

Beschreibung

Überschrift, Dateiname, Link und auch der Beschreibungstext sollten Keywörter enthalten, die für dein Thema wichtig sind. YouTube bietet dafür ein Keyword-Tool an, um die richtigen Begriffe zu finden. Aber noch andere elementare Informationen gehören in den Beschreibungstext. Links zu anderen sozialen Medien oder der Link zu deiner Webseite, sollten ganz oben in der Beschreibung stehen.

Danach sollte ein aussagekräftiger Text folgen, der den Inhalt des Videos knapp vermittelt und dabei passende Keywords enthält, die das Ranking stärken. Vorsicht: Nutze nicht zu viele Keywords!

Thumbnail

Youtube erneuert regelmäßig seine Algorithmen, weshalb viele Youtuber auf ansprechende Thumbnails setzen. Nutze nicht nur Screenshots aus deinem Video, sondern fertige extra ein neues Thumbnail an. Verwende Inhalte aus dem Video, aber füge weitere ansprechende Elemente hinzu.

Feedback

Wenn dein Video fertig geschnitten ist, solltest du noch andere drüber schauen lassen. Meinungen von eventuell Experten, sind sehr wichtig. Gerade wenn du dich dafür entscheidest, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, muss die finale Videokampagne stimmen. Aber auch bei eigenen Projekten solltest du dir Meinungen von Freunden und Verwandten einholen. Dabei kannst du checken, ob du authentisch rüber kommst oder nicht. Oft fällt einem selber nicht alles auf. Nach der Veröffentlichung solltest du auch Kommentarfunktionen nutzen. Lass dir von deinen Zuschauern Tipps geben!

Die Videokampagne veröffentlichen

Nutze mehrere soziale Netzwerke! Wenn du etwas produziert hast, musst du es auch der Öffentlichkeit zeigen. Teile also deine Videos auf Facebook, Twitter, Snapchat und Instagram. Hole dir so viel wie möglich Aufmerksamkeit, um mehr Zuschauer zu bekommen. Das gilt auch für Produktionen für Unternehmen oder Marken. Hierfür bringt es dir vielleicht zu anfang nicht viel, wenn du dieses Video teilst. Aber wenn andere auf dieses Video aufmerksam werden, können sie dich eventuell für die nächste Videokampagne engagieren. Außerdem weiß ein Unternehmen es zu schätzen, wenn du ihnen Traffic bringst. Genauso werden sie dich für das nächste Projekt engagieren.

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