Social Media Kampagne

Social Media Kampagne starten

In Marketing von Christian Arns0 Comments

Das eine Social Media Kampagne deutlich effektiver als eine normale Werbekampagne ist, steht außer Frage. Durch diesen Aspekt, setzen immer mehr Unternehmen auf die sozialen Netzwerke und betreiben dort ihr Marketing. Dies ist auch völlig verständlich – Durch die Netzwerke wie Facebook, Twitter und co. wurde uns die Möglichkeit gegeben, für wenig Geld viele Menschen zu erreichen. Anders wie bei Fernsehen oder Offline Werbung. Mit den verschiedenen Werbeformen in den sozialen Medien wird uns eine Werbefläche geboten, welche sich quasi von selbst füllt – siehe Earned Media (User generated Content). Doch aller Anfang ist sehr schwierig und nur mit den richtigen Hilfsmitteln und Tipps zu bewältigen.

Hilfsmittel & Tools

Egal ob offline oder online – es geht bei einer Kampagne immer um eine Idee. Was will ich also meinem Kunden an Mehrwert bieten und was will ich selber damit erreichen? Um diese Fragen zu klären, gibt es einige Tools, die uns dabei helfen automatisiert Posts zu machen und eine Übersicht über die komplette Kampagne zu haben. Nun sind die meisten Tools kostenpflichtig, weshalb ich eine Liste mit Hilfsmitteln und Tipps angefertigt habe. (Vielleicht kennst du auch ein Tool? Gerne in die Kommentare.)

Eine Liste von Social Medie Tools hat Christian Neumann von Gruender.de sehr gut zusammengefasst.

Social Media Kampagne organisieren

In meinem Praxissemester bei Bosch habe ich für die Social Media Kampagnen ganz klassisch Excel benutzt. Das hatte folgenden Hintergrund: Dadurch, dass mehrere Mitarbeiter aus verschiedenen Ländern auf dieses Dokument zugreifen mussten, hatten wir damit einen gesammelten Ort in einer Cloud. Da zu jedem Post auch andere Medien, wie Bilder oder Videos hinzugefügt wurden, könnten wir so jederzeit von überall auf die Ordner zugreifen. Gerade bei Messen, wo Live-Bilder wichtig waren. Nun, klar können das bestimmt auch Apps – aber dort gab es zwei Nachteile. Zum einen waren alle Tools, die wir hätten gebrauchen können kostenpflichtig und zum anderen sind alle Mitarbeiter mit Excel vertraut gewesen.

Für welche Plattform man sich letztendlich entscheidet wird am Ende des Tages egal sein, denn es geht um die Herangehensweise.

Guideline

Wie schon angesprochen, müssen wir wie immer definieren, was unsere Kunden wollen und was wir wollen.

Kundenwünsche

  • Basisanforderungen
    • Informationen
  • Leistungsanforderungen
    • Produkte / Dienstleistung
  • Begeisterungsanforderungen
    • Unterhaltung

Unternehmensziele

  • Markenbranding
  • ökonomische Ziele
  • Webseite
    • Traffic
    • Leads
    • Anmeldungen

Es geht nicht um die Netzwerke selber, sondern um die Idee hinter der Social Media Kampagne. Deshalb müssen wir uns für einen Kundenwunsch und ein Unternehmensziel entscheiden. Nehmen wir an, dass wir uns für die „Begeisterungsanforderung“ und das „Markenbranding“ entscheiden. Ein Beispiel für eine Social Media Kampagne, die unheimlich gut umgesetzt wird, ist die von PiCK UP! auf Facebook. Dabei wird die Marke gestärkt und bietet außerdem für den Kunden einen unheimlichen Mehrwert, da er durch die kreativen Posts unterhalten wird. Es zielt also auf die dritte Ebene der Kundenwünsche ab.

Auch wenn vielleicht viele kreative Leute in Ihrem Haus sitzen, wird es doch ab und an schwer regelmäßig kreative und aktuelle Posts zu veröffentlichen. Wenn sie schon einen gewisse Fan-Gemeinde aufgebaut haben, können sie da wunderbar auf sie zurückgreifen. Ich beziehe mich dabei auf nutzergenerierte Inhalte (user-generated Content = UGC). Wo auch immer sich Ihre Zielgruppe bewegt, es besteht immer die Möglichkeit über Hashtags oder Markierungen Menschen zu finden, die über Ihr Produkt schreiben. Hören Sie sich in den sozialen Medien um und seien sie wachsam, was Ihre Kunden und die Konkurrenz macht.

 

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