Snapchat

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In Marketing von Christian Arns1 Comment

Snapchat wird im September fünf Jahre alt. Viele der deutschen User, sind erst seit einem Jahr auf dem Instant-Messaging-Dienst unterwegs. Auch ich habe in meinem Praxissemester 2015 erst angefangen die kurzen Videos an Freunde zu versenden. Aber selbst in gut 1,5 Jahren ist mir einiges an der App aufgefallen. Das aktuellste Update vom 14. Juni hat eine große Erneuerung gebracht. Nun kann man die so genannten „Snaps“ nicht nur in seiner Story veröffentlichen, sondern auch speichern und auf Snapchat zu anderen Zeitpunkten Freunden schicken oder wieder in die Story posten. Was es damit auf sich hat und welche Funktionen Snapchat eigentlich hat, erkläre ich dir im folgenden Artikel.

Anmeldung & Freunde

Zur Anmeldung ist die Email Adresse und eine Handynummer nötig. Anders wie bei anderen Sozialen Netzwerken kannst du Freunde nur über den Nutzernamen oder über die Handynummer hinzufügen. Wenn du dir also schnell viele Follower nur über Snapchat erhoffst, muss ich dich leider enttäuschen. Allerdings ist es mir schon bei vielen Menschen aufgefallen, die schon auf anderen Plattformen aktiv sind, ebenfalls bei Snapchat erfolgreich werden.

Es ist auch möglich Nutzer über den „Snapcode“ zu folgen. Es ist also nur möglich über andere Netzwerke seinen Snapchat Account zu publizieren. Dies hat den Vorteil, dass man wirklich nur Leuten folgt, die einen auch interessieren. Somit ist mir aufgefallen, dass meist alle meiner Freunde auf Snapchat auch meine Story anschauen. Im Gegensatz zu Instagram, Facebook oder Twitter ist das eine enorm hohe Conversion Rate. Dazu muss man sagen, dass du bei Facebook nicht alle Beiträge siehst, weil Facebook diese herausfiltert. Dies macht Snapchat viel persönlicher und privater.

Umgang und Benutzung

Ähnlich wie bei Video Bloggern, hält man das Gerät mit einer Armlänge von seinem Körper weg und spricht in die Kamera. In diesem Fall ist die Kamera das Smartphone und keine Vlogging Kamera. Selbstverständlich können wir auch in die andere Richtung filmen. Aber in den meisten Fällen filme ich z.B. mit der Frontkamera. Im folgenden zeige ich dir ein Beispiel, wie ein Snap bei mir anläuft.

Zuerst entscheide ich mich für das Motiv und fotografiere einfach drauf los. Bei mir sind in den meisten Fällen die ersten Bilder, die ich schieße, auch diejenigen, die ich veröffentliche. Aber dabei gibt es viele verschiedene Personen, die erst auf genau das richtige Motiv warten und dann erst fotografieren (#Instagram). Danach wähle ich meine Filter aus. Dabei kannst du zwischen Farbfiltern, die das Bild verändern oder Schriftzügen wie hier „Furtwangen Schwarzwald“ wählen. Zusätzlich kannst du einen Text hinzufügen, den du beliebig anordnen und gestalten kannst. Smileys und Icons kannst du auch wie bei Whatsapp und co. einfach mit versenden. Danach wähle ich die Länge aus, welche angibt, wie lange mein Snap gezeigt werden soll. Diese Zeit ist bei normalen Bildern, bei mir meinst 7 Sekunden.

Hat keinen Grund! Meiner Meinung nach ist das die perfekte Zeit ein Bild komplett wahrzunehmen. Jedem das Seine! Zu guter Letzt wähle ich den Freund aus, der den Snap bekommen soll. Außerdem habe ich, wie oben schon angesprochen, die Möglichkeit in „Meine Memorys“ oder „Meine Story“ zu speichern. Absenden, fertig!

Bei den Freunden wird dir aufgefallen sein, dass sie verschiedene Symbole haben. Das hat damit zutun, dass beide Nutzer sich öfter etwas verschicken. Die Smileys, kannst du selber auswählen. Ich habe die Variante gewählt, dass die Smileys immer fröhlicher werden, je öfters man sich etwas verschickt. Außerdem haben Personen den Vorteil, dass sie weiter oben in der Freundesliste stehen und so schneller gefunden werden. Dies ist völlig logisch, da regelmäßiger konsumiert wird.

Story und Intention

Was möchte ich mit meinem Snap oder mit meiner Story vermitteln. Ich persönlich versuche über Snapchat meinen Humor zur Geltung zu bringen. Dies macht mir gerade mit Videos unheimlich viel Spaß. Da ich gerne Momente meiner Laune festhalten möchte, ist Snapchat dafür perfekt. Auch wenn ich gerne mal ein Bild in meiner Story habe, sind es doch meistens Videos. Ich persönlich bin der Meinung, dass ich mit einem Video viel besser etwas zeigen kann. Auch wenn ich dafür nur 10 Sekunden zeit habe, finde ich immer besser die richtigen Worte, um das gewünschte zu sagen. Ich denke, dass man dafür ein Gefühl bekommt. Wenn ich einmal merke, dass ich die Zeit nicht genau auf 10 Sekunden bringe, mache ich entweder zwei Snaps hintereinander oder ich mache noch etwas unerwartetes bei genügend Zeit.

Für wen ist Snapchat gemacht?

Ich glaube, dass Snapchat jeder nutzen kann. Auch wenn es seine Zeit bracht, in die App hineinzufinden, macht es nach kurzer Zeit umheimlich viel Spaß. Ich nutze mittlerweile öfter Snapchat, als alle anderen sozialen Netzwerke oder Kommunikationsmöglichkeiten. Momente zu teilen, die fast live mitzuverfolgen sind, finde ich einfach unheimlich innovativ. Jeder hat seine eigene Variante seine Meinung mitzuteilen. Aber mit Snapchat ist es meiner Meinung nach am einfachsten. Was mir außerdem gefällt ist, dass alle Snaps die in deiner Story sind nach 24 Stunden gelöscht werden.

Es sei denn du speicherst sie bewusst in deinen Memorys oder auf deinem Smartphone. Auch das Snaps nur einmal angeschaut werden können, die wir versenden, finde ich toll. Somit ist der User viel aufmerksamer und lässt sich weniger ablenken, da er weiß, dass die Nachricht nur einmal angeschaut werden kann. Oft wird es auch als Nachteil gesehen, dass man Nachrichten nur einmal anschauen kann. Aber wenn man Nachrichten gespeichert haben möchte und den Verlauf stets abrufbereit braucht, kann man immer noch auf WhatsApp oder Facebook Messenger zurückgreifen.

Kommentare

  1. Author

    Nutzt du Snapchat? Wenn ja, wie regelmäßig? Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Artikel einen Einblick in meine Snapchat Nutzung geben.

    Ich freue mich immer wieder über Feedback, um die Qualität meiner Artikel immer mehr zu verbessern. Dies hilft nicht nur mir, sondern auch meinen Lesern.

    Viele Dank für deine Aufmerksamkeit

    Christian Arns

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