Kamera Equipment für Filmemacher

Kamera Equipment für Filmemacher

In Video von Christian Arns0 Comments

Du willst in die Filmbranche einsteigen und suchst nur noch das richtige Kamera Equipment für Filmemacher, genau für deine bestimmten Anforderungen. Nun wird noch unterschieden, zwischen Video und Fotografie. Auch wenn sich kreative Medianer in beiden Bereichen auskennen sollten, wird von Typ zu Typ ein Bereich bevorzugt. In diesem Beitrag werde ich mich auf Video konzentrieren und Foto nur kurz anschneiden.

Anwendungszwecke – Kamera Equipment für Filmemacher

Der Bereich Video ist in drei Bereiche aufzuteilen. Dabei gibt es die Konzeption, Produktion und zum Schluss die Veröffentlichung. Für jeden Filmemacher sind die verschiedenen Phasen unterschiedlich. Die einen legen sehr viel Wert auf ein ordentliches und strukturiertes Drehbuch in der Konzeptionsphase, wo andere wiederum komplett drauf verzichten können. Bei der Kamera Equipment Auswahl ist es deshalb von Filmemacher zu Filmemacher unterschiedlich. Der Verwendungszweck kann von Hochzeitsvideos, über Image-Filme, bis hin zu YouTube Formaten gehen. Du musst dich also bei der Kamera Auswahl im Klaren sein, dass du deine Anwendungszwecke gut kennst.

Oft ist es aber leider so, dass man eine Kamera kauft und noch nicht genau weiß, welche Aufträge in den kommenden Monaten herein kommt. Und wenn du schon ein großes Investment startest, sollte die Kamera mit jeder Situation klar kommen.

Die Marken

Im folgenden werde ich einige Marken vorstellen, über die ich mir eine Meinung gebildet habe. Dies ist meine Meinung, die jeder unterschiedlich werten wird, weshalb ich mich nicht darauf festlegen möchte. Meine Erfahrungen mit den Marken sind keineswegs intensiv und über mehrere Jahre, sondern viel mehr nur erste Eindrücke bei eigenen Drehs und Erfahrungsberichte auf Foren, YouTube etc. Im Consumer-Bereich gibt es vier großen Marken die für Kamera Equipment für Filmemacher geeignet sind.

Canon

Canon ist in meiner Erfahrung sowohl für Foto, als auch Video sehr gut. In den letzten zwei Jahren sind alle meine Videos unteranderem mit Canon Kameras gefilmt worden. Dabei ist mir aufgefallen, dass Menüs sehr übersichtlich sind und gerade für Einsteiger ideal sind. Auch meine Einstiegskamera war eine Canon G3x, mit der ich außerordentlich zufrieden bin. Diese werde ich auch in Zukunft nicht verkaufen. Dies hat zum einen nostalgischen Grund und den, dass ich sie als Backup Kamera wunderbar nutzen kann. Ebenfalls bei Fotos habe ich gemeinsam mit Kommilitonen viele Bilder geschossen, mit denen ich ebenfalls sehr zufrieden war. Alles in allem kann ich Canon für Einsteiger definitiv empfehlen.

Nikon

Nikon ist der direkte Konkurrent von Canon in einer etwas günstigeren Preisklasse. Hier sind meine Erfahrungen leider nur begrenzt. Bei Fotoshootings mit Rauchfackeln, habe ich aber ebenfalls gute Erfahrungen. Hier konnte die Nikon mit Schärfe deutlich punkten. Zu Nikon ist außerdem zu sagen, dass sowohl Kameras, als auch Objektive deutlich günstiger als bei Canon sind. Möchtest du also einige Objektive in Zukunft kaufen, kannst du dich bei Nikon auf der sichren Seite fühlen. Bezüglich Videos habe ich bisher nur Kurzfilme von Kommilitonen gesehen, welche mich definitiv überrascht haben. Auch wenn Nikon günstiger als Canon ist, wirkt die Qualität nahezu identisch wie bei Canon.

Panasonic

Das neue Flaggschiff von Panasonic ist die GH5 und GH5s. Gerade auf YouTube macht dieser Trend gerade seine Runde. Viele bekannte YouTuber, wie Jon Ollson nutzen diese Kamera nun schon seit einigen Monaten und die Qualität von den Videos überzeugt mich unheimlich. Hier steht der Bildstabilisator und die Framerate sehr im Fordergrund. Mit 180 Bildern pro Sekunde, können Slow-Mo Aufnahmen sehr gut für Cinematische Sequenzen genutzt werden. Außerdem nimmt die GH5 in 4k mit 60 Bildern pro Sekunde auf, was neu bei Konsumer Kameras war. Für den Bereich Vlog, YouTube, Image-Filme etc. ist die Panasonic eine gute Wahl. Nur muss ich dazu sagen, dass die Low-Light Performance in meinen Augen besser sein könnte. Dort sind meine Erfahrungen leider nicht so gut.

Sony

Bei Sony sind zwei Kameras seit einigen Jahren im Umlauf, die zum einen mit Autofocus und Low-Light Performance gepunktet haben. Das ist die Sony Alpha 7R und Sony Alpha 7S. Die 7R ist gerade für Fotografen sehr interessant, da sie einen sehr guten Autofokus und außerdem mehr Megapixel hat. Die 7S steht mehr für Low-Light, was für Filmer wiederum sehr interessant ist. Denn hier entsteht weniger Rauschen im Bild. Nun kam letzten Monat die Sony Alpha 7 iii(3) auf den Markt. Diese vereint mehr oder weniger die Eigenschaften von den großen Geschwistern. Dies ist alles etwas abgespeckter, aber dennoch nicht weit von der Qualität von den anderen entfernt. In meinen Augen macht Sony hier deutlichen Druck auf die anderen Hersteller. Denn mit einer Kamera für knapp 2000€, die 100fps 1080p, 30fps 4k, einen guten Bildstabilisator und eine gute Low-Light Performance, haben andere Hersteller dieses Jahr noch keinen Konkurrenten vorgestellt.

Objektive

Egal für welche Marke du dich letztendlich entscheidest, alle Objektive werden mehr oder weniger von allen Herstellern angeboten. Wie vielleicht schon bekannt, gibt es verschiedene Preiskategorien, die sich in der Qualität vom Bild, Autofokus etc. unterscheiden. Da ich dir nicht alle Objektive, die es auf dem Markt gibt, vorstellen kann, zeige ich auch hier nur die Grundlagen, die du für dein Einstieg für dein Kamera Equipment als Filmemacher gebrauchen kannst. Zum einen ist zu unterscheiden, dass es Festbrennweiten und Zoom Objektive gibt. Festbrennweiten haben oft den Vorteil, dass die Blende sehr niedrig ist, was einen unscharfen Hintergrund zur Folge hat. Dies ist natürlich gewollt, da sich Zuschauer auf ein Objekt konzentrieren sollen. Gerade bei FIlmproduktionen ist dies nicht mehr wegzudenken. Zoom Objektive hingegen sind mehr als „Allrounder“ einzuordnen. Hierbei sind die Blenden meistens etwas höher. Dies bedeutet, dass nicht so viel Licht auf den Sensor kommt.

Brennweiten

Wie schon beschrieben, gibt es verschiedene Brennweiten, die für verschiedene Anwendungszwecke genutzt werden können. Um es auch hier etwas kürzer zu halten, beschreibe ich nur die Basics. Um es pauschal zu sagen, kannst du dir Brennweiten so vorstellen, dass „umso kleiner die Brennweite, umso näher kannst du am Objekt stehen“. Hast du also einen Brennweite mit 12mm, bist du sehr weitwinklig und kannst z.B. Landschaftsfotografie sehr gut betreiben. Hast du ein 600mm Objektiv, bist du mehr in der Tierwelt einzuordnen. Hiermit kannst du also sehr weit weg von deinem Objekt stehen und hast trotzdem den Look, als ob du direkt vor dem Tier stehst.

Fazit

Neben deiner Kamera und einigen Objektiven, kannst du natürlich noch deutlich mehr Geld bei Kamera Equipment für Filmemacher ausgeben. Hierbei fängt es bei Kamerarucksack an und geht über externe Bildschirme, Steadycam oder Gimbal bis hin zu Stativen und sonstigen Halterungen. Entscheidest du dich also für den professionellen Filmemacher Beruf, solltest du dir im Klaren sein, dass die Anfänge sehr schwer sein können. Kamera Equipment für Filmemacher ist sehr teuer und ewig erweiterbar. Hast du dein erstes Objektiv, willst du schon das nächste. Hast du einen guten Bildstabilisator, würdest du doch gerne auf ein Gimbal zurückgreifen. Die Liste für neues Equipment wird immer länger werden. Entscheide dich also nicht sofort für eine bestimmte Kamera, sondern informiere dich genau und definiere deine Anwendungszwecke.

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